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Di, 19.11.2019„Beim Thema ‚Frieden‘ sind wir alle gefragt“

Synodenpräsidentin Sabine Blütchen (Mitte), Bischof Thomas Adomeit (re.) und Oberkirchenrätin Dr. Susanne Teichmanis (li.) stellen das Programm der 12. Tagung der 48. Synode vor. Foto: ELKiO/D.-M. Grötzsch

Am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. November, kommt die 48. Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zur letzten Tagung ihrer Legislaturperiode im Evangelischen Bildungshaus Rastede zusammen. In den vergangenen Wochen seien bereits die neuen Synodalen von den Kreissynoden gewählt worden, die sich dann im Januar kommenden Jahres zur 49. Synode konstituieren werden, sagte Synodenpräsidentin Sabine Blütchen. Diese Synode werde nun mit der Tagesordnung nicht nur den Haushalt 2020 beraten, sondern einige Vorhaben zu Ende bringen und gemeinsam überlegen, wie bestimmte Themen dann von der neuen Synode weitergeführt werden können.
   
Zu einem Schwerpunktthema werde das Thema „Frieden“ zählen, erklärte Bischof Thomas Adomeit. Frieden sei kein Thema, dass die Kirche allein bewege, sondern es sei ein gesellschaftliches Thema. „Wir alle sind gefragt“, so Adomeit, denn Frieden sei keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer. Die Generation, die den Krieg erlebt habe, werde bald nicht mehr von den schrecklichen Erlebnissen erzählen können. Deshalb müssten andere Formen der Sicherung dieser Erfahrungen gefunden werden, betonte der Bischof. Dazu werde die Arbeitsgruppe „Friedenskonsultation“ einen Bericht und Diskussionspunkte vorlegen. Die Synode müsse dann entscheiden, wie sie sich damit weiter beschäftigen wolle. Er selbst werde in seinem Bischofsbericht, den er erstmalig vor der Synode halten werde, weiter auf das Thema „Frieden“ eingehen, kündigte Adomeit an. Losgelöst von einem reinen Tätigkeitsbericht, wolle er mit dem Bischofsbericht „Mut machen, Position zu beziehen, um damit sowohl dem inneren als auch dem äußeren Frieden zu dienen“, sagte der Bischof. Er könne nur „das Wort“ einsetzen, aber er hoffe, damit „die Kirche in die Jetzt-Zeit zu bringen“. Zukünftig soll jeweils im Herbst ein Bischofsbericht erfolgen, so Adomeit.
    
Wie in jedem Jahr stehen die Haushaltsberatungen für die oldenburgische Kirche auf der Tagesordnung der Herbstsynode. Für das kommende Jahr werde dem Kirchenparlament ein „unaufgeregter“ Haushalt, ohne Zugriff auf Rücklagen vorgelegt, berichtete vorab Oberkirchenrätin Dr. Susanne Teichmanis als Leiterin des Dezernats für Recht und Finanzen. Der ausgeglichene Haushalt werde ein Volumen von rund 96,9 Millionen Euro umfassen und drei Millionen Euro höher liegen, als im Vorjahr. Dies sei vor allem der guten Entwicklung bei den Einnahmen aus der Kirchensteuer zu verdanken. Dass es keinen höheren Haushaltsüberschuss gebe, liege im Wesentlichen an der Tatsache, dass die Aufwendungen, insbesondere für das Personal auch im Jahr 2020 um 3,2 Prozent deutlich ansteigen würden. Finanziell sei die oldenburgische Kirche auf einem guten Weg, auch im Blick auf ihre Haushaltskonsolidierung, da die ersten Schritte dorthin bereits griffen.
  


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Inhaltlich verantwortlich für die hier angezeigten Meldungen ist die Pressestelle der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. Bei Hinweisen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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